Einst wurde das aus Kleinasien stammende Damwild als Zierwild in Parkanlagen gehalten, wo es sich zu einem angesehenen Jagdwild entwickelt hat. In seiner Heimat ist es nahezu ausgerottet worden, bis auf spärliche Reste in Persien. In Deutschland betrug die Jahresjagdstrecke im Jahr 2000 ca. 42.000 Exemplare. Es ist sehr widerstandsfähig und degeneriert bei Inzucht kaum.

 

Viele Ausdrücke sind mit denen des Rotwildes übereinstimmend. Ein großer Unterschied besteht darin, dass das Damwild nicht suhlt. Sein rotbraunes, Weißgeflecktes Fell verfärbt sich im Winter mausgrau mit weißlicher Färbung der unteren Körperpartie. Es hat einen recht langen Wedel, der immer in Bewegung gehalten wird. Ein guter Damhirsch, wiegt um die 70 kg aufgebrochen.

In der Brunft, die von Mitte Oktober bis Mitte November dauert, verhält sich dass Damwild ähnlich dem Rotwild. Der Hirsch röchelt dabei und bei den Kämpfen gibt es hin und wieder gebrochene Schaufeln und bei den Kämpfen kann es auch zum Todforkeln kommen.

 

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