Das Rebhuhn ist immer seltener geworden. In Hamburg wird es schon seit vielen Jahren nicht mehr bejagt. Der Hahn erreicht mit einem Gewicht von fast 400 g etwa Taubengröße. Hahn  und Henne sehen sich sehr ähnlich: beide haben einen hell-rotbraunen Kopf, Hals und Unterseite sind grau, die Oberseite braun gebändert, bzw. gestreift.

 

Mit Winterende paaren sich die Rebhühner und leben oft mehrere Jahre in Einehe zusammen. Anfang Mai werden bis zu 15 Eier in eine einfache Bodenvertiefung gelegt und fast vier Wochen von der Henne ausgebrütet. Die Jungen können das Nest nach dem Schlüpfen sofort verlassen (Nestflüchter) und nach weiteren 14 Tagen fliegen. Henne und Hahn besorgen die Aufzucht gemeinsam. Die Familie (Kette) bleibt bis zum Ende des nächsten Winters zusammen.

Rebhühner übernachten nicht auf Bäumen, sondern scharen sich - im Winter eng aneinander sitzend und gegenseitig wärmend - zusammen. Am Tag streichen sie in niedrigem Flug zur Äsung, drücken sich bei Gefahr durch Greifvögel und laufen vor den zahlreichen am Boden lebenden Fressfeinden erst ein Stück weg, ehe sie fliegen.

 

Ursprünglich in den landwirtschaftlichen Flächen der Stadt weit verbreitet, fehlen ihm heute offensichtlich die vielfältigen Strukturen der früheren Agrarlandschaft. Außerdem leidet es unter der intensiver gewordenen Landwirtschaft, die Brachflächen, Altgrasstreifen und offenen Boden für Staubbadestellen kaum noch zulässt. Auch hat die Deckung in der Feldflur durch Hecken und Feldgehölze abgenommen. Seit den siebziger Jahren ist die Zahl der Reviere mit Rebhuhnvorkommen um 80 Prozent zurückgegangen.

 

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